Meine Capsule-Wardrobe oder wie mein Alltag wieder mehr Style bekam

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Simplifizieren. Seit der Geburt meiner Tochter bin ich nur noch am Simplifizieren und Prioritäten setzen. Weil der Tag einfach zuwenig Stunden hat. Immer haben wird. Das vergangene Jahr war modetechnisch natürlich ein sehr schlechtes, die frisch gebackene Mama trug Stillshirts (natürlich von Seraphine! und Envie de fraises!), Jeans (Pepe Jeans!)  und Sweatjacken (Lululemon! Femipleasure!). Außerdem mussten sich die Sachen gut waschen lassen, da man sich ständig vor Milchleaks und Breiwurfattacken hüten musste.

Und da man auch nicht allzuviel unter Leute kam und soziale get-togethers die absolute Seltenheit waren, tauschte frau das kleine Schwarze für den Abend mit der Yogahose und Shirts von mbyM. Im Frühjahr – nachdem wieder so halbwegs die Normalität eingekehrt war – stand ich vor meinem Kleiderschrank und war sehr deprimiert: Erstens war ich ausgehungert nach dem Gefühl, endlich wieder mal gestylt durch den Tag zu laufen (auch wenn ich nur Spazieren oder Einkaufen ging) und zweitens wurde mir klar, dass ich einfach nichts zum Anziehen hatte. Haha! Klassiker. Der Schrank war total vollgestopft und quantitativ war natürlich genug da, aber mich hat einfach nichts angelacht.

Zufällig stieß ich in dieser Zeit auf die Seite www.un-fancy.com von Caroline Joy und war gleich sehr begeistert von dem Konzept der „Capsule Wardrobe“, da sie genau das richtige für meine momentanen Lebensumstände war. Es geht grob gesagt darum, dass man seinen Schrankinhalt auf 37 Teile reduziert (ausgenommen Unterwäsche, Strümpfe, Accessoires, Taschen, Sportsachen und Nachtwäsche). Nur absolute Lieblingsteile dürfen drinhängen, radikal weg kamen diese „naja-Teile“ die man „irgendwann vielleicht nochmal anzieht“. Ich sags euch, mir fiel es ganz schön schwer, ABER ich habe es geschafft! Und war extrem begeistert von meinem minimalistischen Kleiderschrank, denn – so paradox es vielleicht klingen mag – plötzlich hatte ich sehr VIEL zum Anziehen. Ich konnte meine bescheidenen 37 Teile supergut und endlich mal anders kombinieren. Egal zu was ich am Morgen griff, ich fühlte mich immer sehr sehr schick. Fazit: Weniger ist tatsächlich mehr.

Für jede neue Jahreszeit darf man sich 8 neue Teile zulegen, was ich auch sehr spannend fand. Vorbei mit den Hamster- und Impulskäufen. Ich habe so zum Beispiel einen ganzen Monat vorab recherchiert und überlegt, was ich mir kaufen werde, was sich am besten kombinieren lässt und was mir wirklich am besten steht. Man kauft so viel mehr Hochwertiges und ich habe coole neue Labels für mich entdeckt. Ich bin jetzt zum Beispiel großer Fan von J-Brand-Jeans, Everlane, und Eisbörg.

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Mein Herbstkleiderschrank steht jetzt und ich befinde mich im siebten Himmel. Ich zeige euch hier einfach mal ein paar meiner Lieblings-Herbstoutfits. Bitte beachten: das hier ist natürlich kein fancy Fashionblog und das sind jetzt keine großartigen Styles. Ich präsentiere nur kurz mal, in welchen Outfits ich mich als berufstätige, chronisch müde und multitaskende Mama gerade wohlfühle.

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Meine Herbstgarderobe besteht aus ein bisschen Strick, Blusen, knielangen Skaterkleidern, knapp sitzenden Hosen (bring sexy back!). Ich steh gerade sehr auf Muster jeglicher Art und farblich schaue ich mittlerweile sehr darauf, welche Farben mich bzw. meinen müden Teint zum Leben, ähem… Strahlen erwecken. Das wären bei meinem Typ Marsala, Olivgrün und sattes Orange (hoch lebe das orange Bretonshirt von Boden!)

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Das hier ist mein sehr zusammengewürfeltes Outfit für nasskalte Herbsttage, die ich damit verbringe, mit meiner Tochter von Pfütze zu Pfütze zu stapfen. Das Strickcape werfe ich mir über meine Denimjacke und ich fühle mich dann wohlig warm eingewickelt. Es macht sich auch ganz hervorragend beim Lesen auf der Couch! In die Gummistiefel habe ich mich auch wahnsinnig verliebt. Die hübschen Röschen sind so entzückend und ich freu‘ mich richtig, wenn es regnet. Außerdem sind sie extrem bequem. Ein Must-Have für das Landei, das ich seit ein paar Jahren wieder bin. Matschige Spazierwege, unergründlich tiefe Pfützen oder zu spät wahrgenommene Kuhfladen: alles kein Problem, dank diesen supercoolen Stiefeln von Joules.

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Dieser schwarze, elastische Rock von H&M ist so elegant, schlicht und praktisch! Dank des hohen Stretchanteils macht er echt alles mit und lässt sich ganz toll kombinieren. An diesem Tag war ich ein wenig genervt von anstrengenden Mitmenschen, deshalb habe ich mir plakativ mein „Dont question my awesomeness-Shirt“ übergeworfen, dazu noch der Wollmantel und die Vagabond-Pumps. Ich habe mich großartig gefühlt und niemand kam mir mehr in die Quere. Hehe.

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LoveLoveLove! Meine khakifarbene Hose von JBrand! Dazu ein superangenehmes Shirt aus der Conscious Collection von H&M. Und dann, als Tüpftelchen auf dem i: die sehr coole Kette (die ich mitlerweile in mehreren Farben besitze) und auf Dawanda entdeckt habe. Superbequem, superunkompliziert, superunderstated und perfekt für alle Mutter-Tochter-Unternehmungen. Bei aufkommender Langeweile im Wartezimmer beim Kinderarzt oder in der langen Supermarktschlange hält die aufregende Kette dann noch als Ablenkung her. Schuhe: Vagabond.

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Eisbörg aus Dresden! Ich liebe die grafischen Muster und habe mir deshalb gleich diesen Pullover kaufen müssen. Wieder: schick, bequem und unkompliziert. Die schwarzen Jeans – auch wieder von JBrand – sind herrlich und ich trage sie extrem oft, weil sie einfach so gut aussehen, sich so gut anfühlen und mit so ziemlich allem gut aussehen. Mein Alltagsklassiker so to say. Wenn wir schon bei Alltagsklassiker sind: die schwarzen Ankleboots gehören da selbstverständlich auch dazu. Diese hier sind von Tamaris, ich trage sie ständig. Die Tasche hab‘ ich auch auf Dawanda gefunden und ist von Jahn for Jahn. Ganz toll verarbeitet, nicht zu groß und nicht zu klein, kurz: der beste Begleiter, den es gibt.
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Und nochmal: Eisbörg. Das bequemste aller Kleider, sieht auch über die schwarzen Jeans (siehe oben) super aus. ‚Nuff said.

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Mesdames et Mesieurs: mein wundervolles Chilloutfit. Ich bin noch nie bequemer auf meiner Couch versumpft. Man sieht auch zuhause endlich gut aus und wird nicht von Panik befallen, wenn plötzlich der Briefträger klingelt und man zur Tür muss.  Großartig.

Das war eine kleine Auswahl meiner Herbstoutfits! Ich hoffe, ich kann sie noch lange genießen, bevor der Winter hereinbricht!

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