2016 here I come!

Und plötzlich schrieb man 2016. Unerwartet schnell war es für mich da und ich dachte mir, hey, was für eine grandiose Gelegenheit, die Haare, mein Leben beim Schopf zu packen und loszulegen, Pläne zu schmieden und die feste Intention zu hegen, diese auch wirklich umzusetzen. Ich wünsche euch allen jedenfalls ein großartiges und gesundes neues Jahr!

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Mein Post kommt etwas verspätet am Dreikönigstag daher, aber das neue Jahr begann für mich mit einer schönen Erkältung, die mich total flachgelegt hat. Schön langsam kehren meine Lebensgeister aber wieder zurück und wollen dieses neue, junge Jahr erobern!

2015 war für mich ein Jahr, in dem ich mich einfach „durchgewurschtelt“ hab‘. Es fühlte sich so an, als wäre mein Dach undicht, überall tropfte es herein und ich wuselte herum und stellte Eimer auf. Ich war kurz gefasst auf Schadensbegrenzungsmodus. Aber wie sollte es anders sein wenn man selbstständig ist, ein kleines Baby hat und die Oma immer zu beschäftigt ist, um mal auszuhelfen.  Mittlerweile hat sich aber alles so schön normalisiert, die großartige Veränderung in meinem Leben ist die Krippe, in die meine Tochter nun an zwei Halbtagen in der Woche geht. Sie liebt es, mit anderen Kindern zusammen zu sein und die vielen coolen Spielsachen zu entdecken. Ich bewundere ihren Lebenshunger, ihre Neugier, ihre Unerschrockenheit und ihr offenes Wesen. Und mir geht es seither viel besser, weil ich wieder das Gefühl habe, mein Leben im Griff zu haben und nicht mehr so hasten und wurschteln zu müssen. Und ich habe endlich auch wieder Zeit nur für mich und es tut SO gut.

Für das neue Jahr habe ich also viel vor. Ich wünsche mir, dass ich in den nächsten Monaten einfach mal „ernten“ kann, also Lorbeeren ernten, dass die vielen intensiven Bemühungen von 2015 endlich Früchte tragen. Und ich will wachsen, einen Sprung machen, in eine neue Phase treten. Beruflich, privat und persönlich. Ich weiß, ich hab‘ viel vor, hehe.

2015 war aber grundsätzlich sehr gut zu mir. Ich habe gesehen, wie aus meinem kleinen Baby ein selbstständiges Kleinkind wurde, habe all diese Herausforderungen ziemlich gut gemeistert (meistens!), habe viele gute Sachen gekocht und tolle Bücher gelesen. Wir haben im Frühling unseren ersten Urlaub zu dritt in der Wachau genossen und verbrachten die heißen Sommertage auf den Bergen, im Wald oder in der Sandkiste unter dem Apfelbaum. Ich habe eine tolle neue Freundin dazugewonnen, fühle mich mit meinem Mann verbundener denn je und das allerwichtigste: wir haben uns gesund, munter und glücklich vom alten Jahr verabschiedet.

Um all meine Vorhaben in zwei Worte zusammen zu fassen, würde ich sagen, es wäre Kraft und Mobilität.

Ich will meine Vorhaben hier auch ganz öffentlich deklarieren und bin schon sehr gespannt, wie ich alles umsetzen werde. Ihr könnt auf meinem Blog hier auch ganz genau verfolgen, wie sich das alles gestalten wird.

Also, here we go:

Vorsatz Nummer 1:

Mehr Sport. Ganz unbedingt. Im alten Jahr fand ich immer eine beeindruckende Menge an Ausreden, zu müde, keine Zeit usw. Dabei kann man IMMER eine halbe Stunde Bewegung in das Tagesprogramm quetschen. Merk dir das, Christine! Sport gab mir immer so viel Energie, Wohlbefinden und Zufriedenheit. Und durch die körperliche Stärke, die man sich antrainiert, erhält man auch unglaublich viel mentale Stärke. Deshalb: ich will ganzheitlich stark werden.

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Vorsatz Nummer 2:

Den Lechweg erwandern. Ich weiß noch nicht genau, wie sich das organisatorisch machen lässt, aber ich will unbedingt eine Woche den Lechweg erkunden! Seit ich eine Doku darüber gesehen habe, kriege ich diesen atemberaubenden Weitwanderweg nicht mehr aus dem Kopf.

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Vorsatz Nummer 3:

Eine Woche absolute Entspannung in einem Familienhotel. Das haben wir uns verdammt noch mal verdient. Eigentlich bin ich nicht so der Hoteltyp, aber ich glaube, der Kreuzwirt in Kärnten am wunderschönen Weissensee ist genau das richtige für uns. Eine Woche Komfort, Erholung und viel Kinderprogramm wären sehr cool. Und da Reisen mit einem Kleinkind immer noch eine logistische Herausforderung ist, würden uns die Annehmlichkeiten dieses Hotels sehr entgegenkommen.

kreuzwirt

 

Vorsatz Nummer 4:

Endlich an einem schön gedeckten Tisch zu essen. Ich will das gemeinsame Essen mit all diesen Kleinigkeiten einfach mehr zelebrieren. Also mit einer schönen Tischdecke, Stoffservietten, tollen Gläsern und Tellern, Serviettenringe, you name it. Momentan bin ich noch auf der Suche nach schönen Accessoires, sodass wir hoffentlich bald täglich einen herrlich gedeckten Tisch genießen können, nicht nur am Sonntag. Vielleicht habt ihr ja Tipps für mich, wo ich mich da umschauen könnte?

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Vorsatz Nummer 5:

Mindestens dreimal auf einer Berghütte schlafen. (Wildseeloderhütte, Angereralm, Spielberghaus).

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Vorsatz Nummer 6:

Mit Kind nach Wien zu reisen, um dort meine Freundinnen zu besuchen!

Vorsatz Nummer 7:

Ein Sommerfest im Garten veranstalten und alle lieben Menschen einladen. Das Leben feiern. Es sich gut gehen lassen mit denjenigen, die man im Herzen trägt und immer viel zu wenig sieht.

Vorsatz Nummer 8:

Viel Schlaf nachholen. Und regelmäßig meditieren. Der Schlaf fehlte mir sehr in den letzten 18 Monaten. Nicht immer glauben, man würde was verpassen. Nicht immer so wahnsinnig produktiv sein wollen. Einfach duschen, sich ein Gute-Nacht-Serum ins Gesicht massieren, eine Tasse Lavendeltee trinken, in den kuscheligsten Pyjama schlüpfen und dann einfach so um 19 Uhr ins Bett gehen, sich tief ins Kissen kuscheln. Noch eine 10-minütige Meditation von Deepak Chopra machen. Und dann einfach schlafen.

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Meine goldenen 8 Vorsätze! Ich denke, ich werde mich anstrengen müssen, diese auch wirklich zu realisieren, aber ich glaube, ich kann es schaffen! Es tut ziemlich gut, sie hier schwarz auf weiß zu haben, sie wirklich vor mir lesen und visualisieren zu können und es kommt gerade unglaubliche Vorfreude auf. Ich bin fast ein wenig aufgekratzt.

Der unmittelbare Plan für diese Woche ist übrigens: ein köstliches Frühstücksrezept und ein feines Suppenrezept zu posten. YAY!

Jetzt wünsche ich euch einen feinen Abend. Ich lege mich jetzt endlich auf die Couch mit meinem Tee und genieße die Ruhe. Und freu‘ mich über so viel Tatendrang.

 

 

 

 

 

 

 

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