Stark durch den Winter und den Viren trotzen! Wie macht man das am Besten?

Ich habe gerade letztens wieder beim Smalltalk mit der Verkäuferin im Schuhgeschäft abgelästert, wie hart und anstrengend der Winter in den Bergen ist. Und ich lerne immer mehr Menschen kennen, die der Spezies „Frostbeulen“ und „1 Monat Winter ist genug“ angehören. Sehr oft dauert ein Winter bei uns von November bis April! Am Anfang finde ich das Ganze noch sehr reizend, man igelt sich daheim ein, liest eine Unmenge von Büchern, probiert eine Million neuer Rezepte aus, führt den altbewährten Nachmittagsschlaf wieder ein und trinkt viel heiße Schokolade. Dann kommt noch die Weihnachtszeit, die finde ich übrigens sehr großartig. Man baut Schneemänner, geht Langlaufen, macht lange Spaziergänge und genießt das Schneeschaufeln. Dann kommt aber sehr schnell der Moment, wo ich mir denke: Vielen Dank, es war sehr schön, bis zum nächsten Mal!

Nur, dass es dann erst Jänner ist und noch ca. 3 Monate vor mir liegen, bis mich der Frühling wieder wach küsst. Das allerhärteste am Winter sind für mich aber die Viren. Die vielen Erkältungen, die Grippe, die vielleicht auch noch vorbeischaut….Besonders mit Kind kann der Winter virenbedingt die volle Härte sein. Wir mussten es letzten Winter erfahren. Mara hat sich regelmäßig was aus der Krippe geholt, mich angesteckt und während sich dieses junge Ding supergut erholt hat, stieß mich das wiederholte Kranksein fest und sicher in den Abgrund. Schließlich konnte ich mich nicht wirklich hinlegen und auskurieren, ich musste ja funktionieren. Und arbeiten gehen. Haha. Das ist eine wirklich nicht lustige Zeit, so hat es meine Internistin formuliert. Stimmt. Zu Lachen hatte ich letzten Winter wirklich wenig. Obwohl man wahrscheinlich auch sagen muss, dass der letzte Winter insgesamt sehr anstrengend war und viele Menschen wirklich lange angeschlagen waren.

Ich zittere also bereits jetzt vor diesen drohenden Viren, die mich vielleicht wieder zu vernichten versuchen und deshalb muss ich mich gut rüsten und ganz viel für meine Gesundheit im Vorfeld tun. Gestern habe ich mir dann einen Schlachtplan überlegt und ich will euch hier meine Fixpunkte präsentieren. Fixpunkte, die mich hoffentlich stark durch diese kalte Jahreszeit bringen.

Natürlich Vitamin-C. Das wissen wir eh alle. Ich werde mir dieses regelmäßig mit dem Sanddornvollsaft und einer Brokkoli-Avocado-Zitronensuppe zuführen. Den Sanddornvollsaft mische ich auch meiner Tochter immer unters Apfelmus oder in den Smoothie rein. Sanddornsaft ist DIE geballte Vitamin-C-Kraft, er verfügt über mehr Vitamin C als Zitronen. Mein Powerelixier für diesen Winter.

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Knoblauch! Ich hatte das vor einiger Zeit gelesen. Nämlich dass eine ganze Knoblauchzehe bei aufkommender Erkältung wahre Wunder wirkt. Ich war sehr skeptisch und naja, eine ganze Knoblauchzehe zu verdrücken, klingt etwas extrem. Als ich aber letztens schon eine leicht laufende Nase hatte, war ich alarmiert und probierte es aus. Ich legte eine ganze Knoblauchzehe auf einen Teelöffel mit Honig. Ich zerkaute sie ganz langsam und bewusst und aß ein Toastbrot dazu. Es war gar nicht so schlimm, wie ich es mir vorgestellt hatte und was soll ich sagen, diese Wunderknolle hat mich jetzt schon dreimal gerettet. Die Wirkung von Knoblauch ist mittlerweile schon wissenschlaftlich anerkannt. Vielleicht nachher gleich einen Kaugummi einschmeissen, um sein Umfeld nicht zu verstören.dscf2862

Das gute alte Ingwerwasser in der Früh. Es wärmt so schön und ist auch eines dieser Wundermittel. Ich koche die Ingwerblätter in heißem Wasser, etwa 10 Minuten. Gieße es dann in eine Kanne und gebe Zitronensaft, Kardamom und Honig dazu. Und dann trinke ich das herrliche Getränk gleich als erstes vor dem Frühstück.

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Ich glaube, der effektivste Schutz vor Erkältung und Grippe ist sicher die Bewegung an der frischen Luft. Und das werde ich heuer noch verstärkt mit Langlaufen und langen Spaziergängen machen. Da muss jetzt nur noch  eine Thermowäsche her.

Und was ich heuer auch noch unbedingt dazunehmen möchte in mein Programm: Regelmäßige Saunagänge.

Ich habe bereits sehr konsequent mit meinem „Gesundheitsprogramm“ begonnen, gönne mir auch viel Schlaf und vermeide Stress so gut es geht mit dreimal Yoga in der Woche. Ich hoffe so sehr, dass ich diesen Winter so halbwegs gut überstehe. Wichtig ist für mich einfach, dass ich auch krank sein kann und darf und dass ich alles gut auskurieren kann. Deshalb wird auch das Arbeitspensum runtergeschraubt. Ich habe letzten Winter erlebt, wie gefährlich es ist, sich nicht ausruhen und erholen zu können. Wenn man sich nicht gut fühlt, auch wenn es „nur“ eine Erkältung ist, MUSS man einen Gang zurückschalten. Word.

Ich bin gespannt, wie es dieses Jahr wird. Ob Mara sich wieder vieles „einfangen“ wird und wie oft ich mich dabei anstecken werde. Es ist ja klar, dass das Immunsystem gerade sehr trainiert wird, was auch gut so ist, aber bitte, liebe Virengötter, verschont mich heuer etwas!

Habt ihr vielleicht noch gute Tipps für mich? Oder wie kommt ihr gut durch die kalte Jahreszeit?

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