Quinoa-Bananen-Schokocookies

Die Situation war folgende: Samstag nachmittag, ich, seit Tagen total abgearbeitet und abgekämpft, wollte das Haus nicht mehr verlassen. Weder für einen Spaziergang, noch für einen Kuchen und schon überhaupt nicht fürs Müll runterbringen (das wurde heute morgen schwungvoll erledigt). Meiner Tochter ging es auch so. Sie spielte ganz selig mit ihren neuen Puzzles und Spielen (ich muss da bald einen eigenen Post verfassen) und genoss es, sich so ins Spiel zu vertiefen.

Aber was Süßes wollten wir trotzdem.

Was Süßes und was Selbstgemachtes. Mein Blick schweifte über die mittlerweile schwarzen Bananen und es begann in meinem Hirn zu rattern. Ich hatte da, ich glaube es war auf Pinterest ein Rezept für Quinoa-Bananen-Cookies gesehen. Hmmmm. Wenn ich einfach alles zusammenmische und hoffe, dass was Gutes rauskommt? Gesagt, getan. Ich kochte Quinoa, zermatschte die eh schon ziemlich zermatschten Bananen, schnitt Schokolade in Stücke. Dann kamen noch die Restzutaten dazu. Es war ein bisschen spannend, da man dann doch noch ziemlich was an Mehl dazugeben muss, je nachdem, wie reif die Banane ist. Sobald der Teig dann so cookiemäßig zäh war, löffelte ich das Ganze aufs Blech. Und schaute fast 15 Minuten lang fasziniert ins Backrohr.

cookies

Und dann kamen sie wieder raus. Und ich dachte, wenn meine Tochter und ich schon so gesunde und nur mit Agavendicksaft gesüßte Kekse essen, dann könnten die schon warme Schokosauce als Topping vertragen. Um das Kind noch ein bisschen weiter zu beschäftigen, bekam sie dann die Aufgabe, die Kekse mit Herzstreuseln zu verzieren, während ich die Küche aufräumen konnte. Das wirklich beste Beschäftigungsprogramm. Kekse verzieren.

Und dann ließen wir uns diese Cookies an diesem sonnigen Samstagnachmittag schmecken. Und waren froh, dass wir das Haus nicht verlassen mussten.

Hier geht’s jetzt zum Rezept. Noch zwei Hinweise: je nachdem wie die Banane beschaffen ist, muss man eben noch mehr Mehl dazugeben, bis der Teig zäh ist. Die Kekse werden nicht brüchig bröselig sondern eher total weich, was den Vorteil hat, das man hinter dem Kind (oder sich selbst) hersaugen muss. Ich habe sie heute sogar als Frühstückskekse instrumentalisiert. So awesome.

coooookies

Zutaten:

  • 2 reife Bananen
  • 2 Eier
  • 190g Quinoa gedünstet (ich glaube mit Hirse werden sie auch ziemlich fantastisch)
  • 190g Mehl
  • 60g Schokostücke
  • 1 TL Zimt
  • 1 Prise Salz
  • 2 EL Backpuler
  • 3 EL Agavendicksaft
  • Schokosauce und Streusel zum garnieren

Zubereitung:

Bananen zerdrücken, mit Eiern, Zimt, Salz und Agavendicksaft mischen, dann noch Quinoa, Mehl, Backpulver und Schokostücke unterrühren. Mit dem Löffel aufs Bleck auftragen und bei 180°C ca. 15 Minuten backen. Am Bleck auskühlen lassen und dann noch mit Schokosauce toppen.

 

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