Zimt-Kardamomschnecken

Wenn man um 4 Uhr in der Nacht aufwacht und sich seltsamerweise nicht mehr müde fühlt, ja sogar voller Energie und Neugier darauf, was der Tag so bringen mag, ist es am besten, aufzustehen. So ist mir das heute passiert. Es war zwar wirklich früh, aber ich genoss die Ruhe in meinen eigenen vier Wänden, hing die Wäsche auf und überlegte, wie ich die kommenden 2-3h bis zum Frühstück noch nutzen wollte. Und ich dachte mir, jetzt wäre der perfekte Moment, um Zimt-Kardamomschnecken zu machen. Ja! Damit meine Liebsten vom köstlichen Duft geweckt werden, schlaftrunken zum Frühstückstisch wandeln und dann, glückselig einen heißen Kaffee/Kakao in der einen Hand und eine warm aromatische Schnecke in der anderen Hand halten und einfach nur genießen, wie schön der Tag anfängt. Spoiler: Es kam dann ganz anders.

schnecken

Hier nun das Rezept. Ich war so begeistert, denn der Teig, bzw. das Resultat waren traumhaft. Endlich ein Germteigrezept, das unkompliziert ist und wirklich klappt. Perfekt für den nächsten Nachmittagskaffee oder das nächste Frühstück am Wochenende. Es ist eigentlich immer wirklich passend 🙂 und ihr müsst es unbedingt nachbacken!

PS: So sehr ich mir gewünschte hatte, ein wunderschön harmonisches Frühstück mit meiner Familie zu verbringen (so wie all die liebreizenden Familien in den Werbespots), so sehr ging diese Wunschvorstellung in die Hose. Schlechte Laune, Trotzanfälle und mangelnde Wertschätzung für diese früh zubereitete Köstlichkeit waren dann die Realität. Aber wisst ihr was? Mir wars wurscht, ich war so glücklich von meinem Backerfolg, dass ich diese schlechten Vibes einfach ausblendete und mich voll und ganz auf Kaffee und Schnecke konzentrierte. Und genoss. The end.

Zimt-Kardamom-Schnecken

Zutaten:

  • 500g Mehl
  • 250ml Milch
  • 1 EL Kristallzucker
  • 1 Prise Salz
  • 2 Eier
  • 1 Würfel Germ
  • 70g Staubzucker
  • 70g weiche Butter
  • 1-2 TL Kardamom
  • 1 Pkg. Vanillezucker
  • Zimt, flüssige Butter und Kristallzucker zum Füllen
  • 1 Ei zum Bestreichen
  • Marillen- oder Orangenmarmelade zum Bestreichen

Zubereitung:

Milch erwärmen, die Hälfte davon in eine Schüssel geben, mit Germ und Kristallzucker gut verrühren. 3 EL Mehl drüberstreuen und zugedeckt an einem warmen Ort gehen lassen, bis das Dampfl aufgegangen ist.

Den Rest vom Mehl in eine Schüssel geben, Staubzucker, Kardamom und Vanillezucker dazugeben. Die Butter dazugeben und vermischen, dann noch die Milch dazu und weitermischen. Schließlich kommen noch die Eier und das Dampf dazu und dann noch für 10 Minuten kneten oder mit der Küchenmaschine gut rühren. Ein Tuch über die Schüssel legen und 30 bis 40 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.

Teig zu einem Rechteckt ausrollen. Mit Butter bestreichen und mit Zimt und Zucker bestreuen. Zuerst die linke Seite zur Mitte her einklappen, dann die rechte Seite drüberklappen, sodass sich ein Rechteck ergibt. Aus diesem Rechteck Streifen schneiden. Jeden dieser Streifen nochmal in der Mitte bis fast ganz oben hin einschneiden, sodass es aussieht wie eine Hose. Beide Stränge ineinander drehen und dann zu einer Schnecke formen.

Aufs Bleck legen und zugedeckt nochmals 30 Minuten gehen lassen. Mit Ei bestreichen und bei 180° ca. 15 bis 20 Minuten backen. Anschließend mit heißer Marmelade bestreichen und mit Hagelzucker bestreuen.

Smoothierezepte mal anders – 2 Rezepte, um den Tag mit diesen Drinks zu überstehen

Ich hab‘ mir während meiner Schwangerschaft einen dieser Smoothie-Mixer gekauft, die man heutzutage in gut ausgestatteten und gesundheitsbewussten Haushalten so findet 🙂 Ich war ganz begeistert, gerade als mein Töchterlein dann da war. Da verließen wir schon oft um 6 Uhr morgens fluchtartig das Haus, weil ich den Nachbarn etwas Ruhe zum Ausschlafen doch lassen wollte aufgrund permanenten Babygeschreis. Frühstück war für mich also nicht und deswegen warf ich alles, was ich fand, in diesen Smoothiemixer und los gings. Meistens saß ich dann um 7 Uhr irgendwo auf einer Spazierbank, schob mit dem Fuß den Kinderwagen vor und zurück und: genoss mein flüssiges Frühstück. Mann, wie die Zeit vergeht.

Mittlerweile ist mein Kind fast 3 Jahre, schon sehr erwachsen und schreien tut sie „nur“ noch (haha!) wenn ein Trotzanfall die Macht über sie ergreift. Die waren in letzter Zeit dann wirklich sehr heftig (und ich möchte an dieser Stelle natürlich Jesper Juuls Buch: „Aggression“ empfehlen). Nach so einem Tag brauche ich dann auch eine Art Smoothie und zwar einen mit Alkohol. Manchmal auch mit richtig viel Alkohol, zB wenn man einen Wutanfall in der Öffentlichkeit durchstehen musste und wohlgemeinte Kommentare erhielt. Und somit mixe ich mir dann einen Slushie! Der tröstet TOTAL, ja, das musste ich jetzt in Blockbuchstaben schreiben. Ich denke, jeder braucht im Alltag mal so einen Slushie, gerade an Tagen, wo nicht alles rund läuft. Das coole daran ist, dass man ja Alkohol UND Obst zu sich nimmt, also braucht man schlechtes Gewissen auch keins haben, hehe.

slushie (2)

Hier im Bild mit gefrorenen Birnen! Mhhhh!

Wenn es schnell gehen muss, dann mische ich ganz banal und unaufgeregt Dosenpfirsiche und Roséwein. Bald kann ich das Ganze ja dann mit frischen Pfirsichen machen, darauf freue ich mich schon ungemein. Erdbeeren und Melone sind übrigens weitere Favourites von mir. An Wochenenden wird das Ganze gerne alles zusammen gemischt! Hier das Rezept:

  • 1/4l Roséwein
  • Je 1 Hand voll gewürfelte und gefrorene Erdbeeren, Wassermelone und Pfirsiche
  • Mit einer Zitronenscheibe und Minzblätter garnieren. Yumm.

 

Und dann geht es auch gleich weiter, ich möchte euch nämlich ein weiteres, großartiges Smoothie-Rezept vorstellen, mein Nachmittagstief-Retter. Ich freue mich immer so sehr darauf und danach geht es ungewöhnlich beschwingt weiter durch den Tag. Ich weiß nicht mal, wie ich meinen Drink nennen soll, also erzähle ich euch, was drin ist: Mandelmilch, gefrorene Banane, Kakao und Espresso-Pulver. Ich sags euch, dieses Getränk ist einfach nur grandios, ja. Es macht soooo glücklich, ist soooo einfach und alle, die bei mir zu Besuch sind, wollen immer dieses eine Getränk aufgetischt bekommen. Also würde ich auch hier stark dazu raten, es auszuprobieren. Es hebt euren Beliebtheitsgrad extrem (besonders wenn es nachher noch eine Käseplatte und Slushies gibt) und steigert das Glücksgefühl ins Unermessliche. Hier das Rezept:

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  • 200 ml Mandelmilch oder Vollmilch
  • 2 gehäufte EL Kakao
  • 1 Briefchen Espressopulver (Espressosticks von Nescafé zum Beispiel)
  • 1 gefrorene Banane

So. Das wars auch schon wieder für heute. Das musste ich endlich loswerden bzw. mal aufschreiben, damit alle, die immer wieder nachfragen, auch endlich das Rezept hier nachschauen können. Ich freue mich jedenfalls sehr, dass dieses Küchengerät so langlebig und oft im Gebrauch ist, vom Frühstückssmoothie, zum Nachmittagssaver hin zum stilsicheren Cocktaildrink! Win win!

Ich wünsche euch ganz viel Genuss und schöne Stunden!

DIY: Pixie-Buchhülle nähen

Ich sitze im Bett, wiedermal in meinem oversize-Wollcardigan und eingewickelt in meine Flanelldecke. Mitten im April, denn: es schneit. Ja! Wenn ich meinen Blick aus dem Fenster schweifen lasse, dann sehe ich weiß. So richtig! Und es ist absolut verstörend. Wir waren gestern noch spazieren, ich mit Sommerbluse und Jeansjacke und bin fast erfroren. Heute – weil wir es schmerzhaft lernen mussten – sind wir zumindest am Nachmittag zuhause geblieben, haben Lego gespielt, gemalt, Musik gehört und ein wenig geschlafen. Außerdem habe ich noch schnell einen sehr leckeren Rhabarber-Buttermilchkuchen herbeigezaubert, um die Stimmung zu heben, denn der winterliche Kaschmirpulli war schon wirklich sehr abtörnend an einem 18. April.

Ich schweife aber schon wieder ab. Was ich euch heute eigentlich zeigen wollte, ist, wie man das allersüßeste Pixie-Täschchen näht. Mit einer fast dreijährigen kann man schon allerhand lesen, sie  versteht komplexere Geschichten immer mehr und wir lesen jeden Tag unsere Lieblingsbücher. Mittlerweile haben wir uns auch einen Leseausweis bei der Mediathek zugelegt, damit das mit den Büchern nicht Überhand nimmt zuhause, ich habe mir das Buch „Magic Cleaning“ wirklich SEHR zu Herzen genommen und werfe alles aus meinen Räumen, das nicht irgend einen Wert/eine Funktion für mich hat. Das mache ich auch bei Büchern, so hart das auch manchmal ist.

Und nachdem ich so extrem entrümpelt habe, ist wieder viel mehr Ruhe zuhause eingekehrt, ich sags euch…besonders auch das Kinderzimmer ist total leer und ruhig geworden, einfach nur schön.

Schon wieder abgeschweift bin ich! Also, unterwegs nehmen wir unsere Bücher eben nicht mit und ich habe da vor einiger Zeit eine „Leo-Lausemaus“-Reihe gekauft. Aber die lagen dann immer im Rucksack und auf Tischen verstreut rum, sodass ich wusste, dass wir ein schickes Täschchen dafür brauchen. Es ist wirklich super einfach und geht schnell und ist auch wirklich ganz ganz toll als unkompliziertes und individuelles Geschenk. Meine Tochter LIEBT es, räumt es ein, aus, schaut sich die Bücher an, räumt sie wieder ein…ein ewiges Spiel.

Ich habe einen Jeansstoff verwendet aka meine alten Jeans, damit die Hülle etwas stabiler ist. Solltet ihr zwei normal dünne Stoffe verwenden, dann würde ich Vlieseline draufbügeln.

Schritt 1: Stoff zuschneiden
Zwei Rechtecke (Außenhüllen): 27×15 cm
Zwei Rechtecke (Einstecktaschen) : 11×15 cm

Die beiden Einstecktaschen auf einer Seite 1 cm umknicken und abnähen. Das ist die 11 cm lange Seite.

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Schritt 2: Stoffe aufeinanderlegen
Zuerst das lange Rechteck (Innenstoff) mit der schönen Seite nach oben, darauf dann die beiden Einstecktaschen rechts und links auch mit der schönen Seite nach oben und die abgenähten Seiten zueinanderschauend. Und schließlich das zweite lange Rechteck mit der linken Seite (also der Innenseite) nach oben.

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Schritt 3:
mit Stecknadeln abstecken und bei der linken Einstecktasche beginnen, zusammenzunähen. Das Stück zwischen den beiden Einstecktaschen offen lassen, damit man die Hülle umdrehen kann.

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Schritt 4:
die Ecken rund abschneiden, dann die Hülle umdrehen.

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Schritt 5:
das noch offene Stück schließen.

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Et voilà:
fertig isses. Am besten nochmal schön drüberbügeln und dann mit den Bücher befüllen. Wir haben später noch Druckknöpfe an den Einstecktaschen drangemacht, damit man die Hülle richtig gut schließen kann. Fast besser bzw. kinderfreundlicher wäre aber ein Gummiband. Dieses müsste man dann einfach beim Zusammenstecken auf den Innenstoff legen, bevor man die Einstecktaschen draufgibt. Dann wird das Ganze später mit angenäht und man hat einen ganz unkomplizierten Verschluss.

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Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachnähen und Verschenken! Ich finde, das ist so eine nette Geschenksidee, die budgetfreundlich, besonders und kreativ ist. Und Pixie-Bücher sollte jedes Kind immer mit dabei haben. Punkt.

 

 

Last-Minute-Osterideen

Also es ist so.  Ich bin keine dieser unglaublichen Instagram-Mamis, die so scheinbar alles im Griff haben: perfekt aufgeräumte und gestylte Wohnräume, allercoolste Mom-Outfits und das erlesenste (ja pinterestworthiest!) Essen, sowie die schicksten Accessoires und Tischdekos für Familienfeste wie zum Beispiel Ostern! What the….?

Ich scrolle da manchmal so durch und denke mir schon, wieso ich das nicht auf die Reihe bekomme, obwohl ich natürlich weiß, dass das alles ziemlich inszeniert ist und das nur den besten und optimiertesten Ausschnitt eines Tages darstellt.

Aber trotzdem. Jedenfalls ist es bei mir so, dass ich mich an den meisten Tagen einfach so durchwurschtel und versuche, alles zu schaffen, was so ansteht. An manchen, oder manchmal sogar ziemlich vielen Tagen bin ich auch eine Supermama, aber durchschnittlich bin ich totaler Durchschnitt.

Früher habe ich mich immer mega gestresst, für so Feierlichkeiten wie Ostern oder Weihnachten das perfekte Fest zu inszenieren, was immer total gelungen ist, aber weniger gelungen war meine Stimmung. Davor, während und danach.

Seit letztem Jahr aber konnte ich mich erfolgreich von meinem Perfektionismus verabschieden und habe mir stattdessen eine sehr entspannte Einstellung zugelegt. Einfach nicht mehr zuviel aus all der „Partyplanung“ zu machen! Es muss nicht perfekt und durchgestylt sein. Es muss voller Liebe, Zusammensein und Genuss stecken. Und deswegen habe ich mir gestern noch schnell ein paar Quicky-Ideen für den Ostersonntag zusammengesucht, damit es einfach nur nett wird. Falls es jemanden von euch ähnlich geht wie mir, der sich jetzt da auch nicht voll reinstressen will und einfach nur ein paar wenige, süße und schnelle Inspirationen sucht, kann sich hier an meinen Ideen ja was abschauen 🙂 Ich teile sie hier gerne mit euch.

Wir haben heute neben dem Mittagessen schnell pinke Eier gefärbt und sie mit Sticker verziert, das war super unkompliziert und macht einer zweijährigen enormen Spaß. Zusätzlich gewinnt die Mama ein Zeitfenster, um noch schnell das Wildlachsfilet in Ruhe zu panieren und herauszubacken.

Ostern

Für den Ostersonntag gibt es in der Früh selbstgebackenen Mini-Hefekränze, weil ich das schon lange mal ausprobieren wollte. Dazu eine gute Rhabarber-Erdbeermarmelade, Fruchtspieße, ein weiches Ei und viel Kaffee bzw. Kakao.

Mittags werden wir Überbackenen Spargel im Schinken-Pfannkuchenmantel essen, das geht wirklich schnell und sieht am Bild bereits SEHR lecker aus. Und wird sicher auch von meiner wählerischen Tochter goutiert werden. Dazu noch einen wunderbar grünen Salat und einen wunderbar kalten Weißwein.

Und irgendwann dazwischen gibt es dann noch das Osternest, das ich noch füllen muss. Auf Süßigkeiten werde ich verzichten, weil es die eh ständig überall gibt, deshalb kommen ein Ei, getrocknete Früchte, das Lieblingsjoghurt sowie Müsliriegel rein. Sowie eine Biene-Maja-CD und ein paar Malbücher.

Und dekomäßig? Ich werde ein paar Tulpen und Narzissen aus Mamas Garten stiebizen, ein paar Palmkätzchen druntermischen und die Eier hängen eh schon dran. Diese Häschengirlande mit Pompoms werde ich morgen abend noch basteln, das dürfte – ohne Zwischenfälle – hoffentlich ziemlich schnell gehen (und wenn mein Mann die Pompoms übernimmt!).  Ich wünsche euch jedenfalls ein supergemütliches Osterwochenende und bis bald!

 

Der Wochenspeiseplan

Meine Lieben! Also ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich die letzten zwei Wochen einen mega Durchhänger hatte. Ich war einerseits nicht ganz fit, andererseits wahnsinnig unmotiviert, durch den Tag zu kommen. Was als Mama natürlich nicht geht, weil man ja funktionieren muss, Struktur schaffen muss und einfach immer im Programm weiterfahren sollte, ob man nun will oder ….nicht. Ich wäre so gerne einfach nur im Bett gelegen mit meinem Laptop und Pizza. Den ganzen Tag. Jedenfalls fühle ich mich heute endlich wieder sehr schwungvoll und auch motiviert. Woran das wohl lag? Zuwenig Vitamin D? Zuwenig Zeit für mich? Zu viel Alltagstrott? Bin ich froh, dass mein Tatendrang wieder da ist.

Da ich also in letzter Zeit etwas lethargisch war, gab es auch am Esstisch nicht wirklich ein großartiges, kulinarisches Feuerwerk. Muss ja auch nicht immer sein, aber schön ist es schon. Wir haben jeden Tag immer schnell irgendwas gekocht, mit wenig Phantasie und waren grundsätzlich nur froh, dass was am Tisch stand. Zuletzt hat mich dieses ständige Einkaufen gehen echt genervt, sodass ich heute endlich wieder einen Speiseplan für die nächsten 5 Tage zusammengestellt habe. Da wird morgen groß eingekauft und dann muss das alles nur noch gekocht werden. Ich freu‘ mich jetzt wirklich auf die Vielfalt beim Essen und ich habe vor, uns mit unserem Essen ganz viel Gutes zu tun. Also sehr ausgewogen aber auch sehr genussvoll soll es werden.

Falls ihr euch inspirieren wollt bzw. noch nicht recht wisst, was diese Woche auf den Tisch kommen soll, dann könnt ihr hier gleich nachschauen. Manche Gerichte habe ich gleich mit dem Rezept verlinkt. Bis zum nächsten Mal!

Montag: Veggie-Hirse-Bowl (aus dem Buch Big Bowls) / Crock pot beef carnitas

Dienstag: Kabeljau-Laibchen mit Erbsen-Zuckerschoten-Ragout / Hackfleischbällchen mit Tomatensauce und Kartoffelpürree

Mittwoch: Panierter Wildlachs mit Wildreis und Blattspinat / Haferflockensuppe und Süßer Hirseauflauf

Donnerstag: Spanish Mojito Nights (aus dem Buch Big Bowls) / Spätzle mit Schinkenrahmsauce

Freitag: Fenchel-Orangen-Quiche / Polentapizza mit Jungzwiebeln, Spargel und Ricotta

Sweet treats: Marzipan-Dinkelwaffeln, Karottenkuchen, Cranberry-Orange-Buns

Entspannungstipp: Buch mit CD: Yoga Nidra

Heute präsentiere ich euch den ultimativen Tipp! Haha. Nein wirklich, ich habe da was entdeckt, das mir, als chronisch müder, manchmal ziemlich erschöpften Mama im Alltag hilft. Manchmal fühle ich mich nicht wohl in meinem Körper, weil ich zuviel über alles nachdenke, eine falsche Haltung am Schreibtisch habe oder meinen Geist manchmal zu wenig stimulieren kann und dann unausgeglichen bin.

Dieses wundervolle Hamsterrad, in dem ich mich befinde, ist oft frustrierend, oft aber auch sehr schön. Aber die Müdigkeits- und Erschöfpungsphasen treten immer wieder und verlässlich auf und ich habe dann eines Nachts, während meiner nokturnen Recherchen im world wide web eine großartige CD entdeckt mit dem Titel: Yoga Nidra – Die Perle der Tiefenentspannung. In 30 Minuten völlig erfrischt.

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Klang sehr verheißungsvoll und kam deshalb gleich in den Warenkorb. Ich mache diese CD jetzt schon seit einer Weile und bin immer noch fasziniert, wie sehr sie meinen Alltag und mein Wohlbefinden verbessert hat. Manchmal ist alles einfach sehr einfach.

Und deshalb will ich diese CD heute vorstellen und euch aus tiefstem Herzen empfehlen.

Wie man dem Klappentext entnehmen kann, handelt es sich bei Yoga Nidra um den Hochkaräter unter den Entspannungstechniken. Einer der tollen Effekte ist, dass sich Körper und Geist tiefgreifend entspannt und zugleich regeneriert. Man fühlt sich anschließend sehr erfrischt, so wie etwa nach 3h Schlaf. Dieser spezielle Yogi-Schlaf lässt unser Gehirn nämlich zwischen Alpha- und Thetawellen hin und her pendeln und das entfaltet die positiven Wirkungen, die auch gesundheitsfördernd sind.

Das kleine, handliche Büchlein ist sehr schön gestaltet und sehr umfangreich, sodass man sich wirklich sehr gut einlesen kann in die ganze Materie und viel Hintergrundwissen erhält. Außerdem werden zusätzliche Kurzübungen für zwischendurch vorgestellt, es wird erklärt, wie man Yoga Nidra bei gewissen Beschwerden anwenden kann und auch auf die spirituelle Dimension wird eingegangen. Auf der der CD findet man 2 Übungen à 30 Minuten.

Für die Übung liegt man ganz entspannt in Rückenlage (Shavasana) und folgt der Stimme. Man formt auch ein Sankalpa, also einen Entschluss, so eine Art Mantra. Das kann wie auf der CD „Ich lebe ruhig und gelassen“ sein oder „Mein Kopf ist kühl und leicht“ (bei Migräne) oder „Mein Schlaf ist erholsam“ (bei Schlafproblemen). Da findet man ganz viele Beispiele. Anschließend lenkt man sein Bewusstsein auf verschiedenste Körperteile, danach muss man bewusst und langsam rückwärts zählen, im nächsten Teil versucht man Gegensätze in seinem Körper zu spüren („Mein Körper ist schwer, mein Körper wird wieder leicht“), danach muss man verschiedene Bilder visualisieren, nochmal das Sankalpa wiederholen, bevor man wieder in die „Aufwachphase“ kommt.

Yoga Nidra kann unglaublich förderlich sein bei Wechselbeschwerden, Schwangerschaft, Asthma, Angstzuständen, Schlafproblemen, Schmerzen, Kopfschmerzen und Erschöpfungszuständen.

Es wird empfohlen, zu Beginn jeden Tag einmal eine Übung zu machen, damit man ein bisschen reinkommt und etwas geübter wird, es ist nämlich gar nicht so einfach, sein Bewusstsein gekonnt zu steuern, sich gut konzentrieren zu können und – natürlich – nicht einzuschlafen – das ist mir am Anfang ein paarmal passiert.

Was mir besonders gut tut, ist die bewusste Atmung. Ich neige dazu, sehr flach zu atmen und mich im Alltag stressen zu lassen und dann atme ich auch dementsprechend schlecht. Und atmen ist wirklich Energie und Lebenslust, deshalb tut es mir sehr gut, einmal am Tag wirklich ganz bewusst auf meine Atmung zu schauen und mir da was Gutes zu tun.

Oft mache ich die CD am Abend nach dem Sandmann 🙂 oder wenn ich schon im Bett liege. Am Morgen ist sie auch sehr schön. Ich muss wirklich egoistischer werden und mir mehr Zeit einräumen und mit dieser CD funktioniert das ganz gut, eine halbe Stunde kann man meistens doch immer abzwacken, man schaut dann mal nicht 30 Minuten auf Pinterest nach neuen Inspirationen und scrollt auch nicht viel zu lange durch Instagram sondern tut sich ganz bewusst was Gutes.

Ich wollte das jetzt einfach unbedingt mit euch teilen, weil es sicher viele unter euch gibt, die sich erschöpft und ausgepowert fühlen. Und das hier ist wirklich eine tolle Möglichkeit, sich zu entspannen, man muss dazu nicht das Haus verlassen und kann es jederzeit machen.

Ich wünsche euch noch einen entspannten, ausgeglichenen und erfrischten Tag und wenn das nicht der Fall ist, wisst ihr ja, was ihr dagegen tun könnt 🙂

Quinoa-Bananen-Schokocookies

Die Situation war folgende: Samstag nachmittag, ich, seit Tagen total abgearbeitet und abgekämpft, wollte das Haus nicht mehr verlassen. Weder für einen Spaziergang, noch für einen Kuchen und schon überhaupt nicht fürs Müll runterbringen (das wurde heute morgen schwungvoll erledigt). Meiner Tochter ging es auch so. Sie spielte ganz selig mit ihren neuen Puzzles und Spielen (ich muss da bald einen eigenen Post verfassen) und genoss es, sich so ins Spiel zu vertiefen.

Aber was Süßes wollten wir trotzdem.

Was Süßes und was Selbstgemachtes. Mein Blick schweifte über die mittlerweile schwarzen Bananen und es begann in meinem Hirn zu rattern. Ich hatte da, ich glaube es war auf Pinterest ein Rezept für Quinoa-Bananen-Cookies gesehen. Hmmmm. Wenn ich einfach alles zusammenmische und hoffe, dass was Gutes rauskommt? Gesagt, getan. Ich kochte Quinoa, zermatschte die eh schon ziemlich zermatschten Bananen, schnitt Schokolade in Stücke. Dann kamen noch die Restzutaten dazu. Es war ein bisschen spannend, da man dann doch noch ziemlich was an Mehl dazugeben muss, je nachdem, wie reif die Banane ist. Sobald der Teig dann so cookiemäßig zäh war, löffelte ich das Ganze aufs Blech. Und schaute fast 15 Minuten lang fasziniert ins Backrohr.

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Und dann kamen sie wieder raus. Und ich dachte, wenn meine Tochter und ich schon so gesunde und nur mit Agavendicksaft gesüßte Kekse essen, dann könnten die schon warme Schokosauce als Topping vertragen. Um das Kind noch ein bisschen weiter zu beschäftigen, bekam sie dann die Aufgabe, die Kekse mit Herzstreuseln zu verzieren, während ich die Küche aufräumen konnte. Das wirklich beste Beschäftigungsprogramm. Kekse verzieren.

Und dann ließen wir uns diese Cookies an diesem sonnigen Samstagnachmittag schmecken. Und waren froh, dass wir das Haus nicht verlassen mussten.

Hier geht’s jetzt zum Rezept. Noch zwei Hinweise: je nachdem wie die Banane beschaffen ist, muss man eben noch mehr Mehl dazugeben, bis der Teig zäh ist. Die Kekse werden nicht brüchig bröselig sondern eher total weich, was den Vorteil hat, das man hinter dem Kind (oder sich selbst) hersaugen muss. Ich habe sie heute sogar als Frühstückskekse instrumentalisiert. So awesome.

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Zutaten:

  • 2 reife Bananen
  • 2 Eier
  • 190g Quinoa gedünstet (ich glaube mit Hirse werden sie auch ziemlich fantastisch)
  • 190g Mehl
  • 60g Schokostücke
  • 1 TL Zimt
  • 1 Prise Salz
  • 2 EL Backpuler
  • 3 EL Agavendicksaft
  • Schokosauce und Streusel zum garnieren

Zubereitung:

Bananen zerdrücken, mit Eiern, Zimt, Salz und Agavendicksaft mischen, dann noch Quinoa, Mehl, Backpulver und Schokostücke unterrühren. Mit dem Löffel aufs Bleck auftragen und bei 180°C ca. 15 Minuten backen. Am Bleck auskühlen lassen und dann noch mit Schokosauce toppen.

 

Unsere Lieblingsbücher Teil 1

Es ist wieder mal Zeit für Buchtipps von uns! Heute, im ersten Teil stelle ich euch die Kinderbücher vor, die gerade am liebsten gelesen und angeschaut werden. Ich bin da immer wieder total fasziniert, wie viele großartige Kinderbücher da draußen noch auf uns warten. Wir legen gleich los, oder?

„Wo ist mein Hut“ von Jon Klassen

Total schön bebildert und gesetzt und die Geschichte vom Bären, der seinen Hut nicht mehr findet, ist soooo nett. Wir müssen das Buch immer dreimal hintereinander lesen. Mittlerweile schon ein Klassiker in diesem Haus.

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„Zehn kleine Miesepeter“, von Constanze von Kitzing

Die Illustration! Zum Verlieben! Mara hat sich dieses Buch selbst ausgesucht, nachdem sie beim Augenarzt so geduldig war. Ich singe den Text immer und mittlerweile begleite ich mich dabei auch auf der Gitarre, während Mara dazu klatscht. Ich hätte nie gedacht, dass wir mit diesem niedlichen Buch so viel Spaß haben und uns musisch da auch so fordern 🙂

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Mama & das schwarze Loch von Leonora Leitl

Zunächst hat mich das Buch nicht wirklich umgehauen, ich habe es nur ausgeliehen, weil es den Romulus-Candea-Preis gewonnen hat. Aber irgendwie, so nach einigen Tagen, fand ich es dann ganz gut, Mara war schon von Beginn an begeistert. Es geht um eine alleinerzihende Mama, die eines Tages vor lauter Erschöpfung in ein schwarzes Loch fällt. Und der Feuerschlucker Fernando haucht ihr neues Leben ein. Total schön, wie gelungen Kindern hier diese Thematik erklärt wird.

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Ich bin ich, von Miriam Monnier

Ganz die große Liebe! Dieses kleine Mädchen versteht einfach nicht, wie die Erwachsenen sie manchmal großes Mädchen nennen und ihr ein andermal vermitteln, dass sie noch ein zu kleines Mädchen ist. Was ist sie denn nun? Groß oder klein? Wieso mal so, mal so? Wir sind immer noch sehr hingerissen von der wunderschönen Illustration und der Geschichte, mit der sich meine fast dreijährige sehr sehr gut identifizieren kann. Sie hört dabei immer ganz andächtig zu.

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Im zweiten Teil, der am Wochenende folgt, kommen dann meine Buchtipps. Ich stelle euch die Bücher vor, die ich in letzter Zeit gelesen habe und die eure Zeit wirklich wert sind, sofern sie euch interessieren. Nachdem ich den Winter viel zu oft vor Netflix verbracht habe, mag ich jetzt einfach nicht mehr. Ich habe ein regelrechtes Netflix-Burnourt und genieße es so sehr, einfach in ein Buch abzutauchen. Dafür gehe ich auch schon früh ins Bett und lese und lese und lese.

Ich hoffe, ich konnte euch für den nächsten Bücherkauf oder Bibliotheksbesuch inspirieren!

Der beste gebeizte Lachs

Bei uns ist es eine Weihnachtstradition mittlerweile, dass mein Mann den besten, vorzüglichsten und immer sehnsüchtigst erwarteten Lachs beizt. Die Zubereitung ist so wahnsinnig einfach und die verschiedenen Zutaten sorgen für ein wahres Feuerwerk auf der Zunge.

Für uns gibt es diese Köstlichkeit einmal im Jahr, da ich aber so begeistert davon bin, verschenke ich den Lachs mittlerweile immer wieder sehr gerne, wenn jemand Geburtstag hat zum Beispiel. Alle freuen sich immer sehr. Da gibt es dann in ein Körbchen gepackt ein gutes Baguette, das gebeiztes Lachsfilet und eine Flasche Wein, Sekt oder Champagner. Mein Beliebtheitsgrad hat sich dadurch exponentiell verfielfacht, hehe.

Ich wollte euch dieses Rezept schon seit Weihnachten präsentieren, leider komme ich aber erst jetzt dazu. Ihr müsst es unbedingt mal ausprobieren – für einen besonderen Anlass gibt es nichts besseres und auch nichts unkomplizierteres. Ob nur mit Weißbrot, auf einem Salat verteilt, oder, wie auf dem Foto, mit Kartoffelspalten – dieses Rezept fällt unter die Kategorie Volltreffer. Und kann nur zur Tradition werden.

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Zutaten:
– 1 kg küchenfertige Lachsseite mit Haut
– je 10 Pfeffer und Korianderkörner
– 5 Pimentkörner
– 5 Zweige glatte Petersilie
– 1 Zweig Basilikum
– Abrieb von je einer unbehandelten Zitrone, Limette und Orange
– 80g Salz
– 60g brauner Zucker

Zubereitung:

Pfeffer, Koriander und Piment im Mörser zerstoßen.

Kräuter mit den Stielen hacken und mit den Gewürzen vermischen.

Fisch waschen und trocken tupfen. Mit der Hautseite nach unten auf ein tiefes Backblech legen. Mit einem Messerrücken gegen den Strich über die Mittelachse von Schwanz Richtung Kopf fahren , damit sich noch vorhandene Gräten aufrichten. Diese mit der Pinzette herausziehen. Beize über dem Fisch verteilen und leicht andrücken. Mit Frischhaltefolie leicht abgedeckt 24 bis 36 h im Kühlschrank beizen.

Herausnehmen und den Großteil der Kräuter abstreifen. Von der dickeren Seite her quer in dünne Streifen schneiden.

 

Die Mamas und die Kritik

Als ich schwanger war, dachte ich, ich könnte mich auf alles vorbereiten. Ich habe mir Fachliteratur zu allen möglichen Babythemen besorgt, diese gelesen, mich bei Freundinnen umgehört, was es an Tipps so zu erfahren gibt. Ich dachte ich wäre vorbereitet und fühlte mich sehr souverän.

Vor einem ganz bestimmtes Thema hat mich allerdings niemand gewarnt: die Kritik an einer Mama. Mir war nicht bewusst, dass, sobald mein Baby da war, ich ins Schussfeld jeglicher Kritik kam, ich plötzlich (so fühlte es sich an) Allgemeingut war und Thema für alle Menschen um mich herum. Ich als Projektionsfläche aller Mütter und Nichtmütter herhalten musste. Und ich die unmöglichsten „Tipps“ und Kommentare an den Kopf geschmissen bekam. Total unreflektierte, unsensible, nicht hilfreiche Ratschläge.

An alle Besserwisser da draußen: Antwortet nie ungefragt mit eurer Meinung. Nie.

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Ich hatte immer schon Probleme, mit Kritik umzugehen und ortete mich da ihrgendwo im Mittelfeld an, was die Kritiksensibilität betraf. Als Mama bin ich jedoch extrem empfindlich. Ich lasse mir das alles sehr zu Herzen gehen. Seltsam, kommt diese Kritik von Leuten, auf deren Meinung ich eh wenig Wert lege. Aber trotzdem. Es ist einfach eine Frechheit, Mamas grundsätzlich zu kritisieren. Wir reißen uns den Allerwertesten auf für unsere kleinen Kiddies, für unsere Familie, für uns selbst. Es ist so ein Gewaltakt an Selbstlosigkeit, das Mamasein. Wir stecken so extrem zurück. Wir tragen ein Baby aus, das in uns auf wundersamste Weise heranwächst, unsere Körper müssen dabei oft einiges aushalten. Dann die Geburt. Nur arg. Und dann: schlaflose Nächte, Milchstau, chaotischer Haushalt, ständig vom Essen aufspringen müssen, zehn Dinge gleichzeitig erledigen und dann: besonnen lächeln, wenn der nächste Tipp kommt.

Ausflug am Pillersee

Sobald ich mir mein kleines Töchterlein herumgewickelt habe und in die Welt hinausstolziert bin ging es los. Nein, eigentlich schon in der Schwangerschaft. „Isst du eh genug, du bist so schlank, ein paar Knödel würden dir nicht schaden, haha“, ach ja, was habe ich gelacht. Und dann: „Tut das dem Baby schon gut in dem Tragetuch? Du verwöhnst es viel zu sehr. Du springst aber auch echt ständig, sobald es schreit, das merken sie sich und dann haben sie dich in Kontrolle.“ Klar, ein einmonatiges Baby beherrscht die Kunst der Manipulation schon. Sehr intelligent.

„Was du stillst immer noch, gib ihr doch ein Flascherl, dann wird sie in der Nacht nicht so oft wach. Oh du arbeitest schon wieder? Das arme Kind. Eine Mama sollte schon daheim sein.“ Wenn dein Kind einen Wachstumsschub hat und nur dich will, hat es plötzlich eine extreme Mutterbindung (die sich seltsamerweise nach diesem Wachstumsschub wieder löst), wenn ich Urlaub habe bekomme ich zu hören „ah, hat jetzt die Familie mal Vorrang?“ und wenn meine Tochter mit knapp zwei Jahren lernt, aufs Klo zu gehen „ach das wäre toll, wenn das jetzt bald mal klappen würde. (wir sind ja schon so spät dran). Und der Klassiker: „Also jetzt gehört ihr eigentlich eine“. (klar, schlagen, was für ein Armutszeugnis. Mein Kind hatte grad eine Mittelohrentzündung und ist deswegen etwas gereizt und launisch, ich werde sie nicht noch bestrafen dafür.

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Ich habe da immer noch keine dicke Haut bekommen, versuche es aber so sehr. Niemand weiß, was für eine tolle Mama ich bin, denn niemand sieht, wie unser Alltag läuft. Natürlich versage ich auch manchmal als Mama,  auch ich habe meine schlechten Tage oder Momente, in denen mir alles zuviel ist. Aber diese Leute, die treiben mich echt auf die Palme. Welche Methoden habt ihr da entwickelt? Einfach wissend lächeln und weitergehen? Oder schonmal resolut werden und zurechtweisen?

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